
Christoph Wagener – Eigenes Werk
Die KI behauptet:
- Pro Jahr: Bei rund 43 Millionen Wohnungen in Deutschland wird statistisch gesehen in etwa jede 550. Wohnung eingebrochen.
- Über 80 Jahre: Rechnet man dieses Risiko auf ein langes Leben hoch, ergibt sich eine rein rechnerische Wahrscheinlichkeit von ca. 14 %, dass es die eigene Wohnung trifft. Da Einbrecher jedoch oft Regionen oder Objekttypen (z. B. Erdgeschosswohnungen) bevorzugen, ist das reale Risiko für den „Durchschnittsbürger“ meist niedriger.
Im Umkehrschluss sind Eigenheimbewohner dagegen sehr viel häufiger betroffen. Dies wird jedoch jedoch gern verschwiegen, da sich die Strafverfolgungsbehörden selbst gern in einem guten Licht darstellen und die Einbruchsgefahr herunterspielen wollen.
Unsere 19,5 Millionen Wohngebäude teilen sich wie folgt auf;
- Einfamilienhäuser: 13 Millionen
- Zweifamilienhäuser: 3,3 Millionen
- Mehrfamilienhäuser: 3,2 Millionen
Eingebrochen wird überwiegend in freistehende Einfamilienhäuser über die häufig nicht einsehbare Hausrückseite (Terassentür), wobei dort meist auch mehr als in einer Mietwohnung zu holen ist.
Ich selbst war bereits zweimal von einem Einbruch betroffen. In beiden Fällen handelte es sich jeweils um ein Einfamilienhaus, wobei die Abwesenheit der Bewohner daran zu erkennen war, dass dort, wo gewöhnlich ein KFZ geparkt wurde, gähnende Leere herrschte.
Ich kann daher nur empfehlen, zwecks Einbruchsprävention einen Zweitwagen anszuschaffen und ggf. auch die Rolladensteuerung zu automatisieren, um Anwesenheit zu simulieren.
Der Einbruchsstatistik traue ich übrigens nicht. In Bad Salzuflen standen nämlich auch schon Dachdecker samt Handleiter auf unserer Terrasse, die angeblich die Dachrinne reinigen wollten. Vermutlich wollten sie jedoch über den Balkon ins Haus einsteigen. Wie ich später erfuhr, kam es zu zu dieser Zeit häufig zu Wohnungseinbrüchen über die Balkone.
Akustisch glaubte ich nachts einmal ganz leise klirrendes Glas wahrzunehmen. Wie sich später herausstellte, hatte eine Diebesbande alle Fenster der in einer Tiefgarage geparkten PKW’s eingeschlagen, um Wertgegenstände zu entwenden.
In Porta Westfalica wurden mir übrigens ausser einem Einbruch auch schon eine hinter dem Haus gelagerte Kettensäge sowie Dachdeckerblei geklaut. In Mardorf enwendete man mir teure Finn-Grosschotblöcke. Einem mir bekannten Surfer wurde das zum Trocknen an Land abgelegte Segel samt Mast gestohlen. In Kiel-Schilksee hatte ich Anfang der 80er Jahre den Verlust eines Needlespar-Mastes zu beklagen.
Ich wohne zwar in einer guten Gegend, sah jedoch erst vor ein paar Tagen, als ich mein Wohnzimmerfenster vorm Schlafengehen zum Lüften geöffnet hatte, dass Jemand mit einer Taschenlampe bewaffnet unsere Anliegerstrasse heraufkam und die beidseitig abgestellten Mülltonnen „kontrollierte“. Nachts scheint sich also auch in besseren Wohngebieten allerhand Gesindel herumzutreiben. In Porta kann es aufgrund der guten Autobahnanbindung auch zu dem „Besuch“ durchreisender Diebesbanden kommen. Sogar ein Geldautomat wurde hier bereits einmal gesprengt. Zum Ausgleich haben wir in Porta viel Wohneigentum, wenig Ausländer und viel Natur in der näheren Umgebung.
Was Einbrüche angeht, bin ich also aufgrund meiner „Erfahrungen“ durchaus sensibilisiert.
Wie mir gerade noch einfällt, wurde uns in Bad Salzuflen im übrigen auch ein PKW-Nummernschild „geklaut“








