Fender an Deck (Schaum vorm Mund)

Auf SR vertritt CK die folgende, schwer nachvollziehbare Auffassung,

Das Drama: Die Fender liegen an Deck anstatt in der Backskiste. Und? Vielleicht hatte der Skipper keine Lust, sie wegzuschleppen. Wie kann man sich dadurch gestört fühlen?

Also: Wir kämpfen für das Recht, Fender so hinhängen zu dürfen, wie man Lust hat 🙂

Meine Meinung:

Es liegt in unseren Genen und ist entwicklunggeschichtlich begründet, dass wir uns nicht im Chaos sondern einer geordneten, klar strukturierten, harmonischen   Umgebung am wohlsten fühlen, während ein unübersichtliches Chaos als bedrohlich empfunden wird.

Um uns wohl zu fühlen   und entspannen zu können richten wir unser Zuhause farblich und auch hinsichtlich der Einrichtungskomponenten so ein, dass es geordnet und harmonisch wirkt.

FÄ“ng Shuǐ, (Wind und Wasser‘), die Harmonielehre aus China hat das Ziel der Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden soll.

Wenn Rach oder Rosin ein Restaurant in die Gewinnzone bringen wollen, besteht ein Grossteil ihrer Arbeit darin, die Räumlichkeiten so umzugestalten, dass sich die Besucher darin wohl fühlen.

Fender an Deck und herumliegende Leinen strahlen aber leider keine Harmonie aus sondern tun den Augen weh und verursachen Missempfindungen.

Die Fender gehören also in die Backskiste, zumal dadurch auch gefährliche Stolperfallen vermieden werden.

 

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