Bob Dylans Greatest Hits

Knockin’ on Heaven’s Door ist ein Folk-RockSong von Bob Dylan, den er für das Album Pat Garrett & Billy the Kid, den Soundtrack des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1973, geschrieben hat. Der Text bezieht sich auf die Gefühle des alternden Sheriffs Baker, der angeschossen wird und im Beisein seiner Frau den Tod erwartet. 2004 wurde das Stück von Vertretern der Musikbranche auf Platz 190 gewählt, die Musikzeitschrift Rolling Stone nahm es in die Liste der 500 besten Rocksongs aller Zeiten auf. Quelle: wikipedia

Mr. Tambourine Man ist ein Folksong von Bob Dylan, den er erstmals im Januar 1965 auf seinem Album Bringing It All Back Home veröffentlicht hat. Das Lied befindet sich mit drei weiteren Folksongs auf Seite 2 des Albums. Dylan hatte ursprünglich versucht, das Stück für sein Vorgängeralbum Another Side of Bob Dylan aufzunehmen. Eine erste Demoversion war in den Bootleg Series erschienen, ebenfalls bei Columbia Records.

Kurz nach Dylans Erstveröffentlichung coverten The Byrds Mr. Tambourine Man und mischten erfolgreich Folkmusik mit Rockmusik, wodurch sie zu Pionieren des Folk-Rock wurden. Die Byrds landeten damit einen Nummer-eins-Hit in den USA und in Großbritannien; ihr nach dem Stück benanntes Debütalbum Mr. Tambourine Man war gleichfalls ein großer Erfolg.

Generationen von Musikkritikern, Fans und Musikern haben sich mit der Deutung des Textes beschäftigt. Die Entstehung fiel in eine Zeit, in der Dylan immer mehr surrealistische Elemente in seine Texte einfließen ließ. Von vielen wurde die – vermutlich gewollte – Zweideutigkeit des Textes gefeiert. […]

Die gängigste Interpretation bringt Mr. Tambourine Man mit dem Konsum von Drogen wie LSD oder Marihuana in Verbindung. Der besungene ‚Tambourine Man‘ wird darum gebeten, seine Kunden das Heute bis morgen vergessen zu lassen; es ist von Trips auf magischen Schiffen die Rede und von „Rauchwolken des Verstandes“.

Andere Interpretationen machen aus dem lyrischen Ich einen Künstler, der seine Muse ansingt oder der nach Transzendenz sucht. Auch religiöse Interpretationen haben sich über die Jahre angesammelt.

Für viele gilt als belegt, dass Dylan sich beim Schreiben des Textes von Arthur Rimbaud und von Federico Fellinis Film La Strada inspirieren ließ.  Quelle: wikipedia

Blowing In The Wind (Live On TV, March 1963)

Blowin’ in the Wind ist ein Folksong von Bob Dylan. Die Melodie stammt von einem traditionellen Gospel mit dem Titel No More Auction Block, zu der Dylan im April 1962 in einer New Yorker Folkkneipe den Text verfasste.

Der Song erschien erstmals 1963 auf Dylans zweitem Studioalbum The Freewheelin’ Bob Dylan bei Columbia Records. Das Stück wurde im selben Jahr als Single herausgegeben, konnte sich jedoch nicht in den Charts platzieren. Den Text hatte Dylan 1962 vorab im Magazin Sing Out! veröffentlicht.

Der Song galt als eine Hymne der Folk-Rock-Bewegung. Der Liedtext setzt sich mit rhetorischen Fragen auseinander. Er wurde zu einer Anti-Kriegs-Hymne. Auch als Filmmusik wurde das Lied oft verwendet. Jon J. Muth illustrierte 2011 zu dem Songtext ein Kinderbuch, das Nachwort ist von Greil Marcus.

Bevor Dylans Aufnahme des Songs herauskam, hatte ihn der Musiker Lorre Wyatt auf Konzerten als seinen eigenen gespielt. Später behauptete er, Dylan habe ihm das Lied für wenige Dollar verkauft. Erst 1974 gestand Wyatt in einem Interview sein Fehlverhalten ein.

2004 wurde der Song von der Musikzeitschrift Rolling Stone auf Platz 14 der 500 besten Songs aller Zeiten gewählt.

Quelle Wikipedia